Aktuelles im Blog

verfasst 19.4.2020
Update Ende Juni 20

Fakten zur Covid-19 Infektion

Die  Corona Erkrankungswelle, ist in dieser Ausprägung eine Neuigkeit für die Welt.
Nachdem nun die ersten dreieinhalb Monate verstrichen sind, ist es Zeit, um einige Fakten klarzustellen und damit auch den Gerüchten entgegenzutreten.

  • Erstens
    Die Corona Infektion ist eine Erkrankung die für 90 % der Infizierten zwischen symptomfrei und harmlos verläuft. Für etwa 8-10 % verläuft sie schwer und es wird ein Krankenhausaufenthalt oder auch Intensivmedizinische Maßnahmen nötig oder sie versterben.
  • Zweitens
    Wie bei allen Infektionserkrankungen ist eine Infektion nicht gleichzusetzen mit einer Erkrankung. Ein Corona positiver Test sagt nur aus, dass das Erbmaterial des  Virus im Körper vorhanden ist.
    Die Abwehrkraft des Einzelnen entscheidet nun, ob man keine äußerlichen Symptome entwickelt, weil das Immunsystem so stark ist (wie bei Kindern und Jugendlichen), ob man – wie bei 90 % aller Infizierten –  milde Symptome zeigt,  oder ob ein schwerer Verlauf durchgemacht werden muss.
    10.000 Corona Positive sind also nicht 10 000 Erkrankte – die aber den Virus weitergeben können -, sondern vielleicht 2000 symptomfreie und nur 8000 Menschen mit Symptomen.
  • Drittens
    die Gefährlichkeit dieser Covid 19 Erkrankung – was die Todesfälle anbelangt – liegt im Promillbereich oder sogar noch darunter. Jedenfalls weit unter einer jährlichen Grippewelle  – wenn nicht gewisse besondere Umstände, wie zum Beispiel in Italien, Spanien, Frankreich, Belgien oder USA zutreffen.
    Diese speziellen Faktören könnten sein:
    Langes Übersehen des Beginn einer Infektionswelle,
    gänzliche Unkenntnis des Übertragungsweges mit Tröpfchen, dadurch bedingt oft massenweise Übertragungen,
    größe körperlicher Nähe (im privaten Bereich, Apres Ski Partys, Massenveranstaltungen, Kliniken……) mit oft explosionsartiger Verbreitung,
    besondere Altersstruktur mit einem großem Überhang bei den älteren Menschen,
    hoher Anteil von Menschen mit zusätzlichen Erkrankungen vor allem im respiratorischen Bereich,
    massive Umweltverschmutzung,
    schlechtes Gesundheitssystem mit ungenügenden Anzahl von Plätzen für künstliche Beatmung, oder gar unterlassene ärztliche Hilfeleistung (Spanien)
    hohe Bevölerungsdichte: New York hat eine, mehr als doppelt so hohe Bevökerungsdichte, wie Wien.Als Beweis für diese niedere Sterberate nehmen wir die Zahl der Corona Verstorbenen in Österreich von derzeit ca. 430 und setzen sie in Bezug zur Zahl der Infizierten also 15 000 – wenn wir die Dunkelziffer gemittelt mit 10 fach annehmen – dann sind es derzeit ca 150 000 Corona Infizierte. Die derzeitige Todesrate und damit die Gefährlichkeit liegt damit bei 2,8 Promille und liegt   – wenn man die Dunkelziffer bei einer Grippewelle mit einbezieht –  deutlich niedriger, als bei einer Grippewelle (0,5%).
    Eine Stichprobenstudie an (wenigen) 1544 positiv getesteten im März in Österreich zeigte, dass die Dunkelziffer etwa 3 mal so hoch, wie getestet ist – diese Studie wird später wiederholt, um dabei – aussagekräftige – mindestens 100 000 Personen erfassen zu können.
    Die satistische tägliche Sterberate in Österreich zeigt derzeit keine auffälligen Erhöhungen. Die 700 Corona Toten in 160 Tagen der Corona Welle ist bei einer Zahl von täglich 240 „normal“ Versterbenden, statistisch beinahe vernachlässigbar.
    Todesfalssstatistik für Österreich mit dem Grippeanstieg im Winter 2017 und in den ersten 13 Wochen 2020.
    Andere europäische Staaten, wie Italien zeigen ansteigende – und jetzt auch schon wieder fallende – Werte der Todeszahlen. Diese gehen aber kaum über die Anstiege bei einer saisonale Grippe der letzten Jahre hinaus.
  • Viertens
    Selbst bei der sicheren Zahl der Toten gibt es große Unschärfe, denn niemand kann bisher sagen, ob ein Mensch wegen des Corona Virus oder wegen seiner Grundkrankheit und nur mit zusätzlicher Infektion des Corona Virus verstorben ist. Würden wir hier nur ein Drittel der Todesfälle auf die Grundkrankheit zurückführen, dann wäre die Gefährlichkeit des Corona Virus noch geringer.
    Die Stadt Hamburg etwa, begann vor einiger Zeit, die vorerst gezählten Coronatoten einer Autopsie zuzuführen: Dadurch reduzierten sich die positiv getestete Zahl,  von 14 auf fast die Hälfte !
    Auch die Zahl der positiv auf Corona Getesteten zeigen größe Unschärfen, nachdem dieser Test nur in 63% richtig lag. Daher wären mehrere Tests in zeitlichen Abständen nötig, um falsch positive oder falsch negative Tests zu vermeiden.
  • Fünftens
    Der Infektionsweg ist relativ klar! Der Virus wird – bei großer Nähe von unter einem 1 m Abstand und einem längeren Zeitraum des Einwirkens – durch Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch übertragen. Das heißt: Jedes Verhalten,  das in diese Richtung geht, wird eine Infektion ermöglichen.
    Eine deutsche Studie des Virologen Hendrik Streeck hat ergeben, dass mit grösster Wahrscheinlichkeit das Virus nicht über eine Schmierinfektion verbreitet werden kann. Es zeigte sich zwar, dass Teilfraktionen des Virus auf Oberflächen vorhanden waren, diese waren aber nicht infektiös!
    Reisebeschränkungen und Grenzschließungen hätten in den ersten Wochen einer Epedmie erfolgreich sein können, um das Einschleppen der Viruserkrankung zu verhindern.
    Wenn die Krankheit aber schon im Lande ist, dann ist jede Grenzschließung ein perfides politisches Manöver zum Stimmenfang im rechten Lager.
  • Sechstens
    Es gibt derzeit wenig Aussichten,  ein wirksames Medikament oder gar eine Schutzimpfung zeitnahe zu entwickeln. Eine Entwicklung eines Impfstoffs dauert zwischen drei und fünf Jahre.
    D.h. aber auch,  dass wir diese Erkrankungen – wie immer – nur mit unserem Immunapparat überwinden können, indem wir eine natürliche Immunität – so wie dies natürlicherweise in den meisten Fällen jeder Virusinfektion aufgebaut wird – entwickeln. Und damit brauchen wir auch den Kontakt untereinander, um eine Immunität zu erwerben.
    In der deutschen Gemeinde Gangelt wurde vom Virologen Hendrik Streeck eine flächendeckende Studie mit Antikörpern durchgeführt, die zeigte, dass – trotz Ausgangsbeschränkungen – wahrscheinlich 15 Prozent der dortigen Bevölkerung eine Infektion mit dem Virus bereits durchgemacht haben und nun immun sind.
    Im Hotspot ISCHGL  wurden im Juni 42% aller Einwohner mit einer positiven Antikörperlage getestet.
  • Siebtens
    Das besondere Merkmal und Eigenheit der Corona Infektion, ist seine spezielle Symptomlage im Bereich der Lunge. Nur dieser spezielle Virus hat diese besondere Affinität zur Lunge und kann – bei schwacher Immunlage –  eben bei Zusatzerkrankungen, vor allem im Bereich der Lungen, immunsuppremierenden Medikamenten, oder vielfacher Medikation im Allgemeinen,  Krebs, schwerer Diabetes, Luftverschmutzung (Lombardei, Belgien haben ähnliche Luftverschmutzungen, wie die Großstädte Chinas) oder einer Kombination dieser Elemente etc. – am Ende zu einem Lungenversagen führen.
    Und das ist auch der Grund, warum alle Corona Maßnahmen so massiv getroffen werden: Die Zahl der künstlichen Beatmungsmöglichkeit in Intensivstationen ist in Europa begrenzt und sehr variabel – Italien hat etwa nur ein Viertel unserer Kapazität.
    D.h.: Wenn zu viele Patienten gleichzeitig eine künstliche Beatmung brauchen, dann wird man an diese Kapazitätsgrenze der intensivmedizinischen Versorgung stoßen und – neben dem menschlichen Leid – werden häßliche Bilder von erstickenden Menschen die Runde machen – und diese Skandale würden viele Politiker nicht überleben.
    In Ostfrankreich ist das schon eingetroffen – deren Lösung dort: Die sehr alten Patienten werden nicht mehr an Geräte angeschlossen, sie werden damit in den Tod geschickt.
    Oder auch in Spanien: In Madrid starben bis Juni 8000 Menschen an Corona, 6000 davon in Altersheimen. Das aber nur deshalb, weil die Regierung über eine Anweisung der Gesundheitsbehörden, wonach die Bewohner von Altersheimen nicht in Spitäler verbracht werden dürfen – so starben 6000 Senioren wegen unterlassenr ärztlicher Hilfeleustung!
    Diser Skandal ist nun Gegenstand staatsanwaltlicher Ermittlungen, die Angehörigen haben Anzeige gegen die Regierung eingebracht.
  • Achtens
    Die Länder auf der Welt, die auf die Corona Infektion optimal reagiert haben, waren Südkorea oder Honkong (7 Mill. Einwohner). Sie haben schon ganz von Beginn an ein optimales „containment“, also eine Eingrenzung der Infektion betrieben  und gleichzeitig die wirkliche Risikogruppe im Besonderen geschützt.
    Das haben sie mit nur zwei Instrumenten erreicht – ohne Bewegungseinschränkungen all ihrer Bürger:
    Mit einer Testung einerseits, auch weit über die Symptomträger hinaus, um die Dunkelziffer möglichst klein zu halten und
    einem wirksamen „case tracing“, einer Verfolgung der Spur der Infektion und Quarantäne nur für die entdeckten Fälle.
    So haben sie die Corona Infektion – ohne Bewegungseinschränkungen aller Bürger mit den massiven Freiheitseinschränkungen und dem verordnetem Stillstand der Wirtschaft – praktisch schon überwunden!
    Auch Schweden geht einen anderen Weg, wie die meisten anderen Staaten der Welt: Sie haben keine verpflichtenden Ausgangsbeschränkungen, die Schulen sind weiter geöffnet,  sie versuchen aber die Risikogruppen im besonderen Maße zu schützen.
    Bei bislang rund 65 000 positiv Getesteten  und 5 000 Verstorbenen hat Schweden mehr Verstorbene als Österreich – die Sterberate aber geht auch hier schon deutlich zurück, sodass es Schweden wahrscheinlich geschafft hat, ohne strenge Kontaktbeschränkungen und ohne Eingriff in die Grundrechte ihrer Bürger die Corona Erkrankungswelle erfolgreich zu überwinden.

    Sterberaten von Schweden im Grippewinter 2017 und mit Coronawelle 2020
  • Neuntens
    Die Verhinderung von Infektionen durch Kontaktbeschränkungen – wie sie derzeit fast überall eingeführt wurden – bewirkt nicht, dass wir diese Virus Erkrankung nicht bekommen, sondern bewirkt nur,  dass diese A
    nsteckungen sich über einen sehr viel längeren Zeitraum erstrecken werden. Das was wir sonst vielleicht in 2 bis 3 Monaten hinter uns gebracht hätten – siehe, wahrscheinlich, Schweden –  wird sich bei uns wie ein Kaugummi über die nächsten, vielleicht sogar Jahre hin ziehen.

 

 

 

Folgerungen aus den Fakten

Ein wirklicher Erfolg in der Bewältigung der Coronakrise ist nur dadurch zu erreichen, dass – wie in den letzten 400 000 Jahren der Evolution – die natürliche Immunität der Bevölkerung aufgebaut wird – siehe zweitens. In diesem Zeitraum von vielleicht 2-3 Monaten sind die Risikogruppen im besonderen zu schützen.

 

Wegen der relativen Ungefährlichkeit des Coronavirus – siehe drittens – ist jedes Aufzählen von Unmengen von Toten unlauter, und unzulässig. Sie würde einer Manipulation der Bürger den Boden bereiten oder gar das Erzeugen einer Angststimmung oder Massenpanik erreichen und das ist verantwortungslos! (Kanzler Kurz : „… dass bald  jeder Österreicher jemanden kennen wird, der am Virus verstorben ist.“ oder “ Todesrate vom 20-30%…“, am Beginn der Krise und ZIB 2, 6.4.20, Vizekanzler Kogler „gar 100 000 Tote…“, Pressekonferenz 6.4.20).
Auch die korrete Unterscheidung von Erkrankten und Infizierten – siehe zweitens – ist einzufordern. Die Mediziner im Stab der Regierung haben dafür die ausreichende Expertise, den ehemaligen Lehrer und Gesundheitsminister Anschober (Presskonferenz 6.4.20) entsprechend zu instruieren.

Die Bevölkerung ist darüber zu informieren, dass alle Zahlen stabil rückläufig sind, dass die 700 Corona Toten einer Anzahl von 40 000  „normal“ Verstorbenen in diesem 160 Tagen der Infektionswelle entgegensteht. Es ist auch zu kommuniziern, dass die Zahl der Verstorbenen in Österreich derzeit unter der Norm ist.
Die Bevölkerung ist darüber aufzuklären, dass in Österreich die Verhältnisse von Italien (in Italien ist nur in der Lombardei, Emiglia Romagna und Venetien die Sterberate hoch – im übrigen Land ist sie so nieder wie in Österreich), von Spanien, Frankreich oder der USA nicht vorherrschen und dass es deshalb unlauter ist, Vergleiche mit den Situationen dort anzustellen.

Um eine Immunität in der Bevölkerung zu erreichen – siehe sechstens -, sind die Kontaktbeschränkungen zu minimieren. Die Entwicklung einer effektiven Gruppenimmunität während eines Lockdowns ist kaum möglich. Darüber hinaus schwächen solche Lebensumstände das Immunsystem durch fehlende Nähe, Einsamkeit, existenzielle Not, Angst und Depression.

Im gleichen Atemzug ist aber die kritische Risikogruppe, die etwa 10 % der Bevölkerung ausmacht, in besonderem Maße unter allen Umständen wirksam zu schützen. Wir Ärzte wurden noch am 17. März aufgefordert, diese Risikogruppe, wenn sie weiterhin im Arbeitsprozess eingesetzt ist, nicht krank zu schreiben – ein besonderer Schutz sieht anders aus.
Alle freiwerdenden Potenziale sollten dafür eingesetzt werden,  genau diese Risikogruppe soweit wie möglich zu schützen, damit sie behütet über die zeitliche Distanz kommen, ab wann die Zahl der immunen Menschen (Herdenimmunität) relevant (ab 50-60%) angestiegen ist.

Die Schutzmaskenpflicht ist an allen Orten zurückzunehmen, auf freiwillig herabzustufen und vielmehr den Menschen klar zu machen, dass zu große Nähe über einen längeren Zeitraum eine Infektion zur Folge haben kann.

Der Stillstand der Wirtschaft ist aufzuheben und auch hier die Freiwilligkeit des Maskentragens und die Möglichkeit des Abstandes zu betonen.

Die Reisebeschränkungen, Grenzschließungen – siehe fünftens – und 14tägigen Quarantänen nach Grenzübertritt sind aufzuheben.

 

Damit wird der mündige Patient in die Lage versetzt,  unter Berücksichtigung der Realität, sein Verhalten seinen Intentionen entsprechend selbst zu steuern.

Der gemeinschaftliche Staatskörper wird durch dieses individuelle Verhalten nicht geschädigt, weil der Staat die wirklich gefährdeten Menschen wirksam schützt.

So wird die Corona Krise bald eine ähnliche historische Episode, wie SARS, MERS, Vogelgrippe, Schweinegrippe etc. der vergangenen Jahre.

 

 

 

 

 

1.2.2020

Mediale Coronavirus Massenpanik in Europa

Die Welt geht wieder der,  nunmehr fast alljährlichen Angstmache der Panik Fraktion auf den Leim – diesmal mit dem Corona Virus. Nach SARS, Schweine-, Vogelgrippe wird heuer die „Corona Sau“ durchs Dorf getrieben. Willfährig scheinen alle Menschen den Bus in die gleiche Richtung zu besteigen, nämlich in Richtung Angst vor Pest, Cholera und Gefahr für jeden Einzelnen. Die Realität wird aus den Augen verloren, die da lautet:

Dieser Corona Virus ist viel harmloser, als jeder jährliche Grippevirus.

Aber Schlagzeilen generieren, Angst machen, die politischen Kathastrophenbeherrscher in Szene setzen, Zwangsmaßnahmen anordnen oder den Boden für solche aufbereiten, das ist die Richtung, die unsere Gesellschaft derzeit scheinbar einschlägt.

Die Realität ist eine andere: dieses Corona Virus ist für die meisten Menschen relativ harmlos – aber er könnte das Gesundheitssystem in einen Kollaps treiben, die Infektion wird Menschenleben kosten und ein sehr schlechtes Bild auf die verantwortlichen Politiker werfen.

Wenn man infiziert wird, dann sind die grippeähnlichen Symptome bei den meisten Menschen relativ milde und mit schnellem Abklingen der Krankheitszeichen. Diese Erkrankten müssen nicht einmal in das Krankenhaus, da die Beeinträchtigung wirklich sehr gering ist.

Bei etwa 10- % entwickeln sich schwerere Symptome, die vor allem in einer Lungenbeteiligung besteht und ca 2 – 5% erkranken sehr schwer, sodass die Symptome von seiten der Lunge eine intensivmedizinische Behandlung mit künstlicher Beatmung notwendig macht.

Zahlen nach etwa 1 Monat der Corona Welle, vom 22.3.2020 in Österreich:

3244 pos getestete (mit sehr wahrscheinlich geschätzen 32 000 als Dunkelziffer)

  • davon „nur“ 105 im Spital, (3% der positiv getesteten, und 3 Promille der Dunkelziffer)
  • davon wiederum 15 Intensivmedizinisch behandelt (beatmet) und
  • bislang 16 Todesfälle (5 Promille ond 0,5 Promille der Dunkelziffer).

Übrigens: in diesem einmonatigem Zeitraum sind in Österreich 6 000 Menschen ganz „normal“ gestorben – ca 200 am Tag!

Dass Menschen von Corona sterben werden, ist bedauerlich, aber statistisch – wenn bei sehr Vielen eine Infektion besteht  –   normal. Ein 90-jähriger etwa, dessen Lebenslicht schon fast am Ende ist, wird von jeder Infektion dahingerafft werden – von diesem Corona Virus aber sogar seltener, als von anderen Viren, etwa dem Grippe Virus. Der Verursacher eines solchen Geschehens ist nur in zweiter Hinsicht der Virus, in erster Linie ist es der geschwächte Immunapparat, der zu so einem Verlauf führt. Die Zahl der Infizierten sagt nichts aus über die Gefährlichkeit eines Virus. 95% der in Europa gemeldeten Corona Virus Fälle sind harmlos ausgegangen. Die Patienten sind schon wieder pumperl gesund!

Die WHO trägt einen großen Teil zur Massenhysterie bei, weil sie leider die Gefährlichkeit aus ihrer Definition einer Pandemie herausgenommen hat. Was jetzt – weltweite Pandemie – so gefährlich klingt, wird  nur mehr durch die internationale Anzahl an Infizierten definiert. Die WHO könnte genausogut anläßlich eines harmlosen Schnupfens, der sich in mehreren Ländern verbreitet, eine Pandemiewarnung ausrufen.

Das einzig wirklich gefährliche bei dieser epidemischen Verbreitung ist eine mögliche große Zahl von Infizierten und die dabei zwingend auftretende relativ großen Zahl von Intensiv Patienten. Diese könnte ein Gesundheitssystem an seine Grenzen und darüber hinaus in den Kollaps treiben. Und das sind keine Bilder, die Politiker sehen wollen, denn das könnte zu Protesten führen. Deshalb und nur deshalb versucht man jetzt, die Infektionsketten mithilfe von Quarantänemaßnahmen zu unterbrechen und nicht wegen der Gefährlichkeit der Erkrankung selbst.

Wir wären froh wenn alle Erkrankungen so milde velaufen würden, wie die Corona Krankheit, wo scheinbar bei den meisten Menschen mit einfacher häuslicher Isolation das Auslangen gefunden werden kann. Jede Influenza ist mit hohem Fieber und schwerem Krankheitsgefühl bei den allermeisten Patienten sehr viel unangenehmer als die Corona Erkrankung.

 

Zur Einordnung der Zahlen:
eine Untersuchung der chinesischen Behörden – obwohl man bei der Interpretation dieser Daten sehr vorsichtig sein muss – über die Altersverteilung der Todesfälle.

Ziemlich sicher ist, dass die Gefährlichkeit bezüglich der Todesfälle nicht im Prozentbereich liegt, da nur die Zahl der positiv Getesteten bekannt ist, nicht aber die Zahl der Infizierten selbst und daher die Abschätzung der Gefährlichkeit nur eine Annahme sein kann.
Eher wahrscheinlich ist, dass die Sterblichkeitsrate im Promillebereich oder sogar nur im Zehntausendstelbereich liegt.

Auch ist nicht bekannt, welche andere, das Immunsystem schwächende Faktoren, wie Mangelernährung, andere bestehende Krankheiten, Unterdrückung des Immunapparates durch Medikamente, Unterversorgung mit Vitaminen, Luftverschmutzung  etc. bei Schwerkranken und Verstorbenen vorgelegen hat.

Sterblichkeit durch das neuartige Coronavirus nach Alter

Altersgruppe Zahl der bestätigten Fälle Zahl der Todesfälle Sterblichkeitsrate
0- bis 9-Jährige 416 0 Prozent
10- bis 19-Jährige 549 1 0,2 Prozent
20- bis 29-Jährige 3619 7 0,2 Prozent
30- bis 39-Jährige 7600 18 0,2 Prozent
40- bis 49-Jährige 8571 38 0,4 Prozent
50- bis 59-Jährige 10.008 130 1,3 Prozent
60- bis 69-Jährige 8583 309 3,6 Prozent
70- bis 79-Jährige 3918 312 8,0 Prozent
Über 80-Jährige 1408 208 14,8 Prozent

Also Hausverstand einschalten – es ist immer noch die Stärke des eigenen Immunsystems, die über die Schwere einer Erkrankung entscheidet, nicht a priori die Stärke des Virus.

Insofern sind wir in Europa fantastisch aufgestellt, weil unsere Immunsysteme im Durchschnitt ausgesprochen gut sind!   In China ist die schiere Masse der Menschen ein Problem. Wenn dort in kurzer Zeit viele, der, fast 3mal so großen Bevökerung (1,4 Mrd.) wie in Europa, krank werden, dann ist ihr Gesundheitssystem diesem plötzlichen Ansturm in keiner Weise gewachsen.
Ein Detail zur Statistik: In den ersten 60 Tagen der laufenden Corona Infektionswelle wurden in China rund 1200 Tote gezählt. In einem gleichen Zeitraum von 60 Tagen, sind, statistisch gesehen in China rund 40 000 Menschen im Straßenverkehr getötet worden (nach Schätzungen der WHO: rund 250 000 Verkehrstote pro Jahr). Soviel zum Bedrohungsszenario und zur Einschätzung dieser Massenhysterie.

Also: Seien sie vorsichtig, wenn Sie sich in China im Straßenverkehr bewegen, es ist 1000 mal gefährlicher!

 

 

 

Urteil im Prozess Dr. Mayr gegen Ärztekammer ergangen!

Erst diese Tage, Ende 2019, ist in meiner Causa, der Anzeige der Ärztekammer gegen mich, das letztinstanzliche Urteil beim obersten Verwaltungsgericht Österreichs, gefällt worden. Zur Erinnerung: Ich hab in einem Vortrag kritische Äußerungen über Impfungen gemacht, worauf mich eine Kollegin, die ihm Zuschauerraum anwesend war, bei der Steiermärkischen Ärztekammer angezeigt hatte. Jetzt, am Ende der juristischen Fahnenstange – nachdem ich in den unteren Instanzen jeweils verloren hatte – erging das Urteil des Obersten Verwaltungsgerichtshof.

Ich bin in allen Punkten freigesprochen worden.

Das Oberste Gericht entschied, dass die Art und Weise meiner Aussagen bei einem kritischen Vortrag rechtens sind, und dass dadurch weder der Stand der Ärzteschaft verunglimpft wurde, noch sonst ein Paragraph des Ärztegesetztes  –  dem wir Ärzte nun mal alle unterworfen sind – verletzt wird. Ich freue mich sehr darüber und es verschafft uns wieder etwas mehr Luft zum Atmen, die wir unermüdlich dazu verwenden werden, über alle Tatsachen in Bezug auf die Impfung zu berichten. Ganz besonders darüber, dass negativen Fakten über Wirksamkeit von Impfungen, über Nebenwirkungen von Impfungen, Impfkomplikationen oder Impfschäden in der öffentlichen, medialen Diskussion verharmlost, verniedlicht oder gar nicht ausgesprochen werden, und dass auf der anderen Seite jeder kleinste Infektionsfall in allen Medien zum lebengefährlichen Drama hochgespielt wird.

 

Impfkritische Ärzte in Österreich vor Gericht

Ich wurde 2015 nach einem Vortrag zum Thema  „Impfen – Wohl oder Wehe“ von einer anwesenden Kollegin und Zuhörerin bei der Ärztekammer für Steiermark angezeigt.
Neben den vielen impfkritischen Fakten, die ich zum Wehe der Impfungen vorgetragen habe, hat diese  Kollegin sich besonders an meinem Zitat aus dem Buch „Impfen – das Geschäft mit der Angst“ des Kollegen Dr. Buchwald gestoßen: „Wenn sie ein gesundes Kind haben wollen, impfen sie nicht“.

In diesem Disziplinarverfahren der Ärztekammer wurde mir vorgeworfen, dass ich den § 136 Absatz 1 Zahl 1 des Ärztgesetzes verletzen würde. Hier heißt es: „Ärzte machen sich eines Disziplinarvergehens schuldig, wenn sie im Inland oder im Ausland das Ansehen der in Österreich tätigen Ärzteschaft durch ihr Verhalten der Gemeinschaft, den Patienten oder den Kollegen gegenüber beeinträchtigen“.

Dazu muss man wissen, dass in diesem gerichtsähnlichen Gremium der Ärztekammer alle Institutionen eines ordentlichen Gerichtes in einer Hand, nämlich der ärztlichen Disziplinarkommission versammelt sind, sodass dieses Gremium eher einem mittelalterlichen Femegericht, als einem, der heutigen Zeit entsprechenden Rechtssystem gleicht, wo die erhebende Gewalt der Polizei unabhängig von der Gerichtsbarkeit – eben den Gerichten – agiert. Ich wurde dort schuldig gesprochen und zu einer relativ geringen 4-stelligen Geldstrafe verurteilt.

Ich habe dagegen berufen und diese Verhandlung ging dann Mitte Dezember  – vor 2014 war die nächste Berufungsebene wieder innerhalb der Ärztekammer – vor dem Steiermärkischen Landesverwaltungsgerichtshof über die Bühne. Ein Sachverständiger – der Theoretiker Univ. -Prof. Dr. Harald H. Kessler, vom Zentrum für Angewandte Biomedizin der Medizinische Universität Graz, verfasste ein Gutachten zu meinen protokollierten Aussagen vor der Disziplinarkommission. Ich wurde von der Richterin ausführlich über 2 1/2 Stunden befragt, der Sachverständige befasste sich dann mit meinen Ausführungen, also eine eingehende Erörterung der Sachlage fand statt. Nachdem mir auch Unwissenschaftlichkeit und Unsachlichkeit vorgeworfen wurde, hatte ich mehrere Studien vorbereitet, die die mangelnde Wirksamkeit und die Gefährlichkeit der Impfungen belegen.

So musste auch der Vertreter der Ärztekammer Dr. Schick am Ende konstatieren, dass meine Ausführungen eine wissenschaftliche Grundlage haben. Doch der Schlusssatz dieses Behördenvertreters war dann  – äußerst entlarvend -, dass ich nicht das Ansehen der Ärzteschaft beschädigt hätte, sondern dass durch meine Aufklärung, Eltern davon abgehalten würden, zu Impfen – und das sei eine ärztliche Pflichtverletzung (§136, Abs. 1, P. 2). Also vonseiten der Ärztekammer bestünde die Pflicht eines Arztes darin, die Eltern zur Impfung zu treiben.

Dem ist vehement zu entgegnen, dass die Aufgabe eines Arztes in Österreich allein darin besteht, die Patienten über die vorhandenen Fakten zu informieren, sodass sie alleine die Verantwortung über die Impfentscheidung übernehmen können.

Wenn die Verantwortung der Eltern beim Impfvorgang klar aufgezeigt und die Eltern darüber aufgeklärt wurden, welche  unerwünschten Wirkungen auftreten können, dann impfe ich selbstverständlich auch. Wenn die Eltern dann noch eine Impfung wünschen, können sie diese ärztliche Dienstleistung auch von mir bekommen.

1. Denn in Österreich besteht keine Impfpflicht und 2. übernimmt kein Arzt und der Staat äußerst selten bei einem Impfschaden die Verantwortung, sondern die Eltern sind mit diesen eventuellen Krankheiten auf sich alleine gestellt. 3. Deshalb liegt die Verantwortung über die Impfung bei den Eltern bzw., bei Volljährigkeit, bei dem Impfling selbst. Das Urteil ergeht im Jänner – ich werde darüber berichten.

Das wahre Gesicht der Weltgesundheitsorganisation, WHO

Im TV Kanal ARTE wurde eine Dokumentation vorgestellt, die die Wahrheit über die Zusammenhänge in der Tiefe der Organisationsstruktur der WHO offen gelegt. https://www.youtube.com/watch?v=dYlia_fQOLk Kurze Zusammenfassung: Die WHO wird nur zu einem Drittel aus Mitgliedsbeiträgen finanziert – zu zwei Dritteln aber wird die WHO von der Industrie,  namentlich von der Pharmaindustrie oder von großen Stiftungen, wie etwa der Bill Gates Stiftung (die selbst mit Impfungen ihr Geld verdient) finanziert, die wiederum mit der Waffen-, Pharma-, Erdöl- und Alkoholindustrie eng verzahnt ist, sowie durch Spenden von Staaten mit Zweckbindung finanziert. Daraus ergeben sich  schwere Unvereinbarkeiten zwischen einem ethisch objektiven Handeln der WHO in Bezug auf die Gesundheit der Menschen, und den profitorientierten Absichten dieser Geldgeber. Die WHO scheint so nur mehr eine Lobbyorganisation derer zu sein, die mit Impfungen ihr Geld verdienen  – und das ist untragbar. Die WHO verliert damit jede Glaubwürdigkeit und das ist umso gefährlicher, als die Mitgliedsstaaten sich nach den Vorgaben der WHO ausrichten. Die Ausrottung der Masern etwa ist so ein WHO Programm, das von den Mitgliedsstaaten umgesetzt wird. In einer Art Massenhysterie, die von den Medien ausgelöst, angeführt von den Ärztekammern und assistiert von Volksanwälten wurde, ist so der kleine Masernausbruch 2019 in Österreich  –  zu einer lebensbedrohlichen Epidemie umgedeutet worden. Viele Patienten wurden mit Angstparolen eingeschüchtert, Impfpasskontrollen in Schulen wurden durchgeführt, ungeimpfte Kinder in Kindergärten und Schulen an den Pranger gestellt, Worte wie Pest und Cholera hallten aus den TV Geräten und versetzten viele Patienten vollkommen unnötig in Angst und Schrecken. Schlussendlich sind auch die unsäglichen Rufe nach einer Impfpflicht auf die WHO zurückzuführen. So etwa hat die WHO bei vergangenen atomaren Katastrophen wie in Tschernobyl und Fukushima definitiv darüber gelogen, wie hoch die Opferzahlen rund um diese Katastrophen waren. Bei Tschernobyl etwa gab die WHO an, dass nur 60 Arbeiter, die unmittelbar an der Katastrophe beteiligt waren, gestorben wären. Tatsächlich ist man sich heute aber einig, dass etwa 1 Million Tote direkt und indirekt durch Tschernobyl verursacht wurden. Ebenfalls verneint und verleugnet sie die Tatsache, dass durch das Abfeuern von panzerbrechender, abgereicherter Uranmunition durch die Amerikaner und Briten in den letzten Kriegen im Irak und in Bosnien, schwerste gesundheitliche Schäden für die ansässige Bevölkerung auftraten. Die Zahl der, in den darauffolgenden Generationen zur Welt gekommenen Kindern mit Erbschäden, ist dort bis heute extrem angestiegen. Auch hier verleugnet die WHO etwaige Zusammenhänge zwischen Uranmunition und Erbschäden. Das ist aber leicht verständlich, wenn man weiß, dass die WHO mit einem Knebelvertrag von 1959 mit der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO, einer Lobbyorganisation der Atomindustrie) verbunden ist, wo festgehalten wird, dass die WHO nichts verlauten lassen darf, was der Atomindustrie schaden würde! Leider wird in dieser Dokumentation nicht konsequent über das Thema Impfungen berichtet. Es wird zwar die Fragwürdigkeit der WHO Entscheidungen 2009 bei der Schweinegrippe behandelt, aber es wird das Thema WHO und Impfen nicht konsequent bis zum Ende durchgearbeitet. Es werden auch einige Zusammenhänge – aus meiner Sicht – nicht korrekt dargestellt:  Etwa wird die sehr fragwürdige  Tatsache nicht angesprochen, dass der reichste Mann der Welt,  Bill Gates, selbst in der Impfindustrie tätig ist, hier seine Milliarden verdient und gleichzeitig der wichtigste Geldgeber der WHO ist, die alle Impfprogramme für die Welt erstellt. Es wird aber in dieser Dokumentation doch hervorragend aufgezeigt, dass die Weltgesundheitsorganisation WHO keine objektives Einrichtung ist, die ausschließlich für das gesundheitliche Wohl der Menschheit zuständig ist, sondern dass die WHO am finaziellen Nabel der Industrie hängt und damit der ganzen Welt in skandalöser Weise ein falsches Bild vorgaukelt.

 

Volksanwalt fordert Zwangsimpfungen für Österreich

Laut einer Aussendung der Volksanwaltschaft hat der Volksanwalt Günther Kräuter – dessen Hauptaufgabe darin bestehen sollte, das  „Volk“ in allfälligen Streitfällen gegen Behörden und Institutionen zu unterstützen – gefordert, dass aufgrund der bisher heuer in Österreich festgestellten 32 (!) Falle von Masern Infektion, eine Impfpflicht für diese Erkrankung eingeführt werden sollte. Trotz fast 92-prozentiger Durchimpfungsrate mit Masern kommt es eben immer wieder zu Masernausbrüchen. Das möchte der Volksanwalt dadurch verhindern, dass die Impfrate durch eine Zwangsimpfung auf mindestens 95 % gehoben werden sollte. Rechnerisch könnte damit eine sogenannte Impflücke geschlossen werden und damit die Ausrottung der Masern gelingen. Ich habe ihm darauf einen Brief geschrieben, der einigen Aspekten seines sehr oberflächlichen Standpunktes widerspricht.   Sehr geehrter Herr Volksanwalt Günther Kräuter, Ich habe von Ihrer Forderung gelesen, die Masern Impfung zu einer Pflichtimpfung zu machen. Dagegen protestiere ich aus folgenden Gründen auf das Heftigste!

  1. Die in Österreich seltenen Masern sind in ihrer jetzigen Form und unter den heutigen sozial-hygienischen Umständen eine Erkrankung, die üblicherweise zu einer Krankheit leichten bis häufig mittleren Grades führt und nur in Ausnahmefälle einen schweren oder – extrem selten -, einen nachhaltigen Verlauf nimmt. Die Masern sind eine „normale“ Kinderkrankheit, die nur unter besonderen Umständen (etwa bei Immunsuppression oder bestehender anderer Grunderkrankung) und bei nicht korrekter Behandlung (etwa bei medikamentöser Unterdrückung jeglichen natürlichen Fieberverhaltens) in geringen Umfang auch zu Komplikationen und schweren Verläufen führen kann. Todesfälle kommen praktisch nicht vor.
  2. Ich behandle in meiner Praxis für Allgemeinmedizin Masernfälle, wobei ich auch immer wieder feststelle, dass Patienten mit Masern infiziert wurden, obwohl sie korrekt durchgeimpft sind. Daher ist davon auszugehen, dass eine – auch von der Pharmaindustrie eingeräumte – Rate von 20-30 % an „Impfversagern“ vorkommen kann. Bzw. ich würde das dahin gehend interpretieren, dass die Impfung gegen Masern keinen vollständigen Schutz gegen diese Kinderkrankheit ausbildet, – mit anderen Worten – dass sie bei vielen Menschen nicht wirksam ist!
  3. die Impfung gegen Masern ist eine Lebendimpfung mit abgeschwächten Masern Viren, die auf befruchteten Hühnereiern oder menschlichen Krebszellen gezüchtet werden, durch die eine Reihe von Impffolgen und auch bleibenden Impfschäden hervorgerufen werden können. Siehe Beipackinformation des Impfserums: u.a.:

Infektionen der oberen Atemwege, virale Infekte, Durchfall, Erbrechen, masernartige Ausschläge am ganzen Körper mit Fieber über 38°, Urticaria, Hämatome

  1. Beschreibung ausgewählter Nebenwirkungen
  2. Aseptische Meningitis Über Fälle aseptischer Meningitis wurde nach Masern-Mumps-Röteln-Impfung berichtet. Ein Kausalzusam- menhang zwischen anderen Stämmen des Mumps-Impfstoffs und aseptischer Meningitis konnte gezeigt werden, es gibt jedoch keinen Hinweis auf einen Zusammenhang zwischen dem im Impfstoff enthaltenen Jeryl-Lynn®-Mumps-Impfstamm und aseptischer Meningitis. Enzephalitis und Enzephalopathie Bei stark immungeschwächten Patienten, die versehentlich einen Impfstoff mit Masern-Komponente erhiel- ten, wurden Masern-Einschlusskörperchen-Enzephalitis, Pneumonitis und Todesfälle als direkte Folge einer durch das Impfvirus ausgelösten disseminierten Masern-Infektion berichtet (siehe Abschnitt 4.3); durch das ImpfvirusausgelöstedisseminierteMumps-undRöteln-Infektionwurde ebenfallsberichtet.
  • Subakute sklerosierende Panenzephalitis Es gibt keinen Beleg dafür,dass Masern-Impfstoffe SSPE verursachen können. Es gab Berichte über SSPE bei Kindern,die sich laut Anamnese nicht mit dem Masern-Wildvirus infiziert, jedoch einen Masern-Impfstoff erhalten hatten. Einige dieser Fälle könnten auf eine unerkannte Masern-Infektion während des ersten Lebensjahres oder auch auf die Masern-Impfung zurückzuführen sein. Eine retrospektive Fall-Kontrollstudie, die von dem US-amerikanischen Centers for Disease Control and Prevention durchgeführt wurde, deutet darauf hin, dass eine Masern-Impfung insgesamt vor SSPE schützt, da die Impfung eine Masern- Erkrankung und das damit einhergehende Risiko einer SSPE verhindert. Arthralgie und/oder Arthritis Arthralgie und/oder Arthritis (in der Regel vorübergehend und selten chronisch) sowie Polyneuritis sind cha- rakteristisch für eine Infektion mit Röteln-Wildvirus; Häufigkeit und Schweregrad variieren in Abhängigkeit von Alter und Geschlecht und sind am ausgeprägtesten bei erwachsenen Frauen, am wenigsten ausgeprägt bei Kindern vor der Pubertät. Bei Kindern sind Gelenkbeschwerden nach einer Impfung in der Regel weniger häufig (0 – 3%) und von kurzer Dauer. Bei Frauen ist die Inzidenz von Arthritis und Arthralgien in der Regel höher als bei Kindern (12 – 20%); die Symptome sind tendenziell ausgeprägter und länger anhaltend und können über mehrere Monate persistieren, in seltenen Fällen sogar über Jahre. Die Häufigkeit bei weiblichen Jugendlichen scheint zwischen der bei Kindern und erwachsenen Frauen beobachteten Häufigkeit zu liegen. Diese Nebenwirkungen werden in der Regel auch von Frauen zwischen 35 und 45 Jahren gut toleriert und beeinträchtigen den normalen Tagesablauf kaum.
  • Chronische Arthritis Chronische Arthritis wurde mit Röteln-Wildvirus-Infektionen in Verbindung gebracht und auf persistierende Viren und/ oder virale Antigene zurückgeführt, die aus Körpergewebe isoliert wurden. Bei geimpften Perso- nen kam es nur selten zu chronischen Gelenkbeschwerden.

Sehr mißtrauisch macht mich der Umstand, dass in den USA die Pharmafirma, kontroliert von der Behörde, dem Centers for Disease Control and Prevention, CDC, beim gleichen Virusstamm, viel mehr Nebenwirkungen aufführt, als bei uns:   ADVERSE REACTIONS The following adverse reactions are listed in decreasing order of severity, without regard to causality, within each body system category and have been reported during clinical trials, with use of the marketed vaccine, or with use of monovalent or bivalent vaccine containing measles, mumps, or rubella: Body as a Whole Panniculitis; atypical measles; fever; syncope; headache; dizziness; malaise; irritability. Cardiovascular System Vasculitis. Digestive System Pancreatitis; diarrhea; vomiting; parotitis; nausea. Endocrine System Diabetes mellitus. Hemic and Lymphatic System Thrombocytopenia (see WARNINGS, Thrombocytopenia); purpura; regional lymphadenopathy; leukocytosis. 7 Immune System Anaphylaxis and anaphylactoid reactions have been reported as well as related phenomena such as angioneurotic edema (including peripheral or facial edema) and bronchial spasm in individuals with or without an allergic history. Musculoskeletal System Arthritis; arthralgia; myalgia. Arthralgia and/or arthritis (usually transient and rarely chronic), and polyneuritis are features of infection with wild-type rubella and vary in frequency and severity with age and sex, being greatest in adult females and least in prepubertal children. This type of involvement as well as myalgia and paresthesia, have also been reported following administration of MERUVAX II. Chronic arthritis has been associated with wild-type rubella infection and has been related to persistent virus and/or viral antigen isolated from body tissues. Only rarely have vaccine recipients developed chronic joint symptoms. Following vaccination in children, reactions in joints are uncommon and generally of brief duration. In women, incidence rates for arthritis and arthralgia are generally higher than those seen in children (children: 0-3%; women: 12-26%),{17,56,57} and the reactions tend to be more marked and of longer duration. Symptoms may persist for a matter of months or on rare occasions for years. In adolescent girls, the reactions appear to be intermediate in incidence between those seen in children and in adult women. Even in women older than 35 years, these reactions are generally well tolerated and rarely interfere with normal activities. Nervous System Encephalitis; encephalopathy; measles inclusion body encephalitis (MIBE) (see CONTRAINDICATIONS); subacute sclerosing panencephalitis (SSPE); Guillain-Barré Syndrome (GBS); acute disseminated encephalomyelitis (ADEM); transverse myelitis; febrile convulsions; afebrile convulsions or seizures; ataxia; polyneuritis; polyneuropathy; ocular palsies; paresthesia. Encephalitis and encephalopathy have been reported approximately once for every 3 million doses of M-M-R II or measles-, mumps-, and rubella-containing vaccine administered since licensure of these vaccines. The risk of serious neurological disorders following live measles virus vaccine administration remains less than the risk of encephalitis and encephalopathy following infection with wild-type measles (1 per 1000 reported cases).{58,59} In severely immunocompromised individuals who have been inadvertently vaccinated with measlescontaining vaccine; measles inclusion body encephalitis, pneumonitis, and fatal outcome as a direct consequence of disseminated measles vaccine virus infection have been reported (see CONTRAINDICATIONS). In this population, disseminated mumps and rubella vaccine virus infection have also been reported. There have been reports of subacute sclerosing panencephalitis (SSPE) in children who did not have a history of infection with wild-type measles but did receive measles vaccine. Some of these cases may have resulted from unrecognized measles in the first year of life or possibly from the measles vaccination. Based on estimated nationwide measles vaccine distribution, the association of SSPE cases to measles vaccination is about one case per million vaccine doses distributed. This is far less than the association with infection with wild-type measles, 6-22 cases of SSPE per million cases of measles. The results of a retrospective case-controlled study conducted by the Centers for Disease Control and Prevention suggest that the overall effect of measles vaccine has been to protect against SSPE by preventing measles with its inherent higher risk of SSPE.{60} Cases of aseptic meningitis have been reported to VAERS following measles, mumps, and rubella vaccination. Although a causal relationship between the Urabe strain of mumps vaccine and aseptic meningitis has been shown, there is no evidence to link Jeryl Lynn™ mumps vaccine to aseptic meningitis. Respiratory System Pneumonia; pneumonitis (see CONTRAINDICATIONS); sore throat; cough; rhinitis. Skin Stevens-Johnson syndrome; erythema multiforme; urticaria; rash; measles-like rash; pruritis. Local reactions including burning/stinging at injection site; wheal and flare; redness (erythema); swelling; induration; tenderness; vesiculation at injection site; Henoch-Schönlein purpura; acute hemorrhagic edema of infancy. 8 Special Senses — Ear Nerve deafness; otitis media. Special Senses — Eye Retinitis; optic neuritis; papillitis; retrobulbar neuritis; conjunctivitis. Urogenital System Epididymitis; orchitis. Other Death from various, and in some cases unknown, causes has been reported rarely following vaccination with measles, mumps, and rubella vaccines; however, a causal relationship has not been established in healthy individuals.   Die Diskussion in der wissenschaftlichen und ärztlichen Welt ist im Gange und ein endgültiges Ergebnis ist nicht abzusehen! Ich empfehle in diesem Zusammenhang den höchst aufschlussreichen aktuellen Film der amerikanischen Kollegen und Wissenschaftler aus dem Jahre 2016, indem über das Thema Masernimpfung und den Zusammenhang mit Autismus diskutiert wird: EVERYONE DESERVES…… https://www.youtube.com/watch?v=cBrhDT3J9Hc   Wenn Sie sich dann noch folgende Dimensionen ansehen:

  • dass in Österreich etwa im Jahr 2014 laut Statistik Austria 3900 Personen an Lungenkrebs verstarben – 90 % der Lungenkrebs Todesfälle werden durch Rauchen verursacht,
  • wenn Sie wissen, dass in Österreich rund 8200 Menschen pro Jahr vorzeitig durch Luftverschmutzung sterben, wie die aktuelle Studie der Europäischen Umweltagentur zeigt,
  • wenn Sie wissen, dass in Österreich pro Jahr mindestens 430 Verkehrstote zu beklagen sind

und Sie als Volksanwalt, bei diesem eindeutigen Zahlenmaterial nicht zu einem Verbot des Zigarettenrauchens, einem gesetzlichen Verbot jeglicher Umweltverschmutzung durch die Industrie und zur Einstellung jeglichen Personenverkehrs mit benzin- oder dieselgetriebenen Fahrzeugen aufrufen, dann ist es mir absolut unverständlich, wie Sie bei dieser Faktenlage in das Menschenrecht auf persönliche Selbstbestimmung eingreifen wollen und eine Pflichtimpfung für Masern fordern können. Ich fordere Sie daher auf, Ihre, durch keine Fakten unterlegte, propagandaartige Forderung nach einer Masern Pflichtimpfung zu überdenken und diese nicht mehr in Ihrer Position als Volksanwalt öffentlich kundzutun! Hochachtungsvoll Arzt für Allgemeinmedizin Dr. med. Mayr Thomas

Legalisierung von Cannabis

HANF oder CANNABIS, DAS WUNDERKRAUT

Derzeit erwägt die deutsche Bundesregierung Cannabis auf einfaches Rezept bei bestimmten engen Indikationen zu erlauben, Kannada wird Cannabis – nach der Hälfte aller Bundesstaaten der USA – ab dem 18. Lebensjahr legalisieren. In Österreich ist es immer noch der strengen Rezeptur von Suchtmitteln untergeordnet. Welcher Irrsinn hat uns denn diese Situation beschert, dass eine ganz außergwöhnlich gut nutzbare Pflanze mit vielen medikamentösen Eigenschaften unserem normalen täglichen Zugriff entzogen wurde? Hanf ist eine uralte Kulturpflanzen – 5 500 Jahre alte Hanfsamen wurden in Europa gefunden, auch als Medikament war sie schnell in Verwendung: In China wurde sie sehr früh als Heilmittel gegen Rheuma oder Malaria eingesetzt, später dann in der Römerzeit wurde sie schmerzlindernd bezeichnet. Ohrenschmerzen, Schmerzen bei Wehenkrämpfen während der Geburt und nachgeburtliche Schmerzsituationen wurden damit erfolgreich behandelt. Im Mittelalter war sie unsere Hauptnutzpflanze, wo es sogar verboten war Hanf nicht anzubauen. In Amerika konnte man mit Hanffasern Steuern bezahlen. Bis 1820, als Webstühle für Baumwolle aufkamen, waren alle Kleider, Seile, Tischtücher, Betttücher, Vorhänge usw. aus Hanf gemacht. Hanföl konnte aus den Samen gewonnen werden, das zur Herstellung von biologisch abbbaubaren Farben und Lacken verwendet wurde. Alle Schulbücher wurden aus Hanf oder Flachs bis 1880 gemacht. Die erste Gutenberg-Bibel, Landkarten, die ersten Entwürfe der Unabhängigkeitserklärung sowie die Verfassung der Vereinigten Staaten wurden mit Papier aus Hanf geschrieben. Kurzum es war ein allumfassende Kulturpflanze, die nicht im geringsten mit Sucht und Drogen in Verbindung gebracht wurde. Doch da trat in den 30igern der Zeitungsmagnat William Randoph Hearst auf das politische Tapet. Er besass riesige Flächen an Wald, der ihm Zellstoff für seine Papierprodukte lieferte, die in direkter Konkurrenz zu den Produkten aus Hanf standen. Hearst war aus Profitgier einer der grössten Zerstörer der Waldbestände in Amerika und er begann einen gnadenlosen Medienkrieg gegen den Hanf. Gleichzeitig patentierte im Jahre 1937 die Chemiefirma Dupont den Herstellungsprozess zur Gewinnung von Kunststoff aus Kohle und Erdöl. Die synthetischen Stoffe wie Plastik, Nylon, Rayon, Dacron, usw. konnte von nun an aus Erdöl produziert werden. Die Industrialisierung des Hanf hätte das gesamte Geschäft von Dupont ruiniert. Über Medienmanipulationen erreichte der Finanzminister von President Hoover, Andrew Mellon – gleichzeitig der grösste Investor bei Dupont – dass der Hanf zum Wirtschaftsfeind Nummer eins erklärt wurde. Mit Hilfe eines Verwandten, Harry J. Anslinger, Chef der Antidrogenbehörde (Federal Bureau of Narcotics and Dangereous Drugs), bekam er grossen Einfluss auf die Drogenpolitik Amerikas, verdrehte den Namen Hanf zum obskuren mexikanischen Slangausdruck „Marihuana“, ließ Schauermärchen über die Pflanze verbreiten und sie in eine Reihe mit den gefährlichen Opiaten stellen. Schließlich erreichte Anslinger über die UNO ein weltweites Hanfanbauverbot, dem sich Österreich übrigens als letztes Land anschloss. Die Etablierung und der Erhalt einer großindustriellen Macht und die Verdrängung eines lästigen Profitkonkurrenten ist also der wahre Grund für die heutige Stellung dieser Heilpflanze in unserer Gesellschaft. Cannabis übernimmt in unserer Gesellschaft die Rolle des schwarzen Peters und überdeckt dadurch das Bild vieler schwerer und gefährlicher Suchtsubstanzen, wie etwa Alkohol oder Tabak, welche während dessen von der ganzen Gesellschaft fröhlich konsumiert werden. Denn alle Studien weisen daraufhin, dass Cannabis – im Gegensatz zu den legalen Drogen Alkohol oder Tabak – körperlich nicht abhängig macht und von Menschen, die über eine abgeschlossene Gehirnentwicklung verfügen, also ab dem 18. Lebensjahr, gefahrlos konsumiert werden kann. Dies ist ein hervorragendes Beruhigungsmittel und kann in ausgezeichneter Weise eine wohltuende Distanz zwischen der oft stress- oder angstvollen Realität und einem Selbst legen. Cannabis richtig eingesetzt, kann kreative Prozesse fördern und ist nicht zuletzt auch für eine humorvolle Sicht der Dinge im positiven Sinne verantwortlich. joint Durchgeführte Studien zeigen auch, dass der Konsum von Schmerzmitteln und Psychopharmaka bei Genuss von Cannabis deutlich zurückgehen würde. Vielleicht haben wir bis jetzt auch deshalb noch keinen entspannt rationalen Umgang mit diesem Wirkstoff gefunden, da die Lobbyverbände der Pharmaindustrie einem verminderten Konsum ihrer Medikamente negativ gegenüberstehen! Eine vernünftige Politik ist angehalten die verzerrte Einstellung gegenüber Cannabis zu revidieren, den Genuss ab dem 18. Lebensjahr endlich zu erlauben und die Pflanze zumindest als normales Medikament den Patienten – etwa bei Multipler Sklerose – zur Verfügung zu stellen.

Impfpflicht für Medizinstudenten in Graz und Innsbruck?

In letzter Zeit suchen mich immer wieder angehende  Medizinstudenten der Meduni Graz  auf, die mir das Formular über die Infektionsschutz-Anforderungen der Meduni Graz vorlegen. https://www.medunigraz.at/fileadmin/studieren/zulassung/pdf/infektionsschutz_anforderungen_formular.pdf https://www.i-med.ac.at/studium/formulare/InfektionsschutznachweisStudierende-(2).pdf Dieses Formular – das fast gleichlautend für die Meduni in Innsbruck ausgegeben wird – scheint zum Inhalt zu haben, dass die  StudentInnen der Human-, impfformular formular-ibkZahnmedizin und Pflegewissenschaften einen gewissen Impfstatus vorzuweisen müssen. Viele dieser angehenden Kollegen sind darüber sehr beunruhigt, verwundert und auch verstört, weil sie wissen, dass in Österreich geltendes Recht ist, dass für keine Impfung eine Impfpflicht besteht. Sie können es kaum glauben, dass zwei österreichische Universitäten, Graz und Innsbruck – die Meduni Wien verlangt, mit dem Hinweis auf die geltende Rechtslage, solche Vorgaben nicht – so schwerwiegende Maßnahmen von ihnen einfordert, die scheinbar nicht auf dem Boden der österreichischen Gesetze stehen. Auch eine Impfung speziell für medizinisches Personal ist – soweit mir bekannt –  nicht möglich, weil auch dafür eine gesetzliche Grundlage fehlt. Das Bundesministerium für Gesundheit hat in einer Broschüre “Impfungen des Gesundheitspersonals – rechtliche Aspekte” (http://www.bmgf.gv.at/cms/home/attachments/0/0/8/CH1100/CMS1350977396698/impfungen_gesundheitspersonal_recht.pdf) eindeutig festgestellt, dass auch für besonders gefährdete Berufsgruppen, wie Ärzte und Gesundheitspersonal, oder eben Medizinstudenten ebenfalls keine Impfpflicht bestehen kann, weil es mit europäischem Recht nicht vereinbar ist. Es könnten zwar nach dem österreichischen Epidemiegesetz im Einzelfall spezielle Maßnahmen ergriffen werden, aber das umfasst sicher keine präventive Impfpflicht für ganze Berufsgruppen. Doch die Formulare in Innsbruck und Graz sind nicht ganz eindeutig: Bei genauem Hinschauen entdeckt man, dass trotz der Formulierung wie „verpflichtenden Impfstatus“ doch nur von einer Kannbestimmung zu lesen ist: “ …es soll ein Impfstatus nachgewiesen werden“. Nach weiteren Recherchen bei den Vorständen der ÖH Medunis in Innsbruck und Graz  – die zuständigen Rektoren der Medunis antworten nur ausweichend und verweisen darauf, dass sie nur Befehle der KAGes bzw. TiILAK ausführen – kommt etwas mehr Licht in das Geschehen. Beide Vorstände der ÖH weisen darauf hin, dass es sich dabei um keine Impfpflicht handelt, sondern lediglich um eine Information über den Impfstatus. Sollten Studierende keinen ausreichenden Impfstatus haben, können diese die Impfungen nachholen oder per Einverständniserklärung bestätigen, dass sie auf die Impfungen verzichten. Es entstehen jedoch keine Konsequenzen in dem Sinn, dass die Studierenden dadurch nicht mehr studieren können, weshalb das keiner Verpflichtung entspricht. Soweit die gute Nachricht – die schlechte Nachricht ist, dass die  Jungmediziner sich mit Unterzeichnung des Formulars mit der Speicherung ihres Impfstatus einverstanden erklären, was die Preisgabe einer höchst privaten Information darstellt. Zugleich sollen sie in Graz auf Forderungen auf Entschädigung verzichten, falls ihnen durch die Impfung gesundheitliche Schäden entstehen. Nach juristischer Rückversicherung durch den Anwalt des Vereins AEGIS sind solche Verpflichtungen unzulässig und sollten durch eine Klage auch leicht ausgehebelt werden können. Diese Forderungen verstoßen auf alle Fälle gegen den Gleichheitsgrundsatz, denn keinem der – bei der KAGes oder der TILAK – angestellten Ärzte wird das zugemutet, was von den angehenden Medizinstudenten verlangt wird! Also: Exakte und korrekte Information über Impfungen erspart einem Ärger, Angst und Stress – aber auch Zivilcourage der Jungmediziner ist gefragt! Vielleicht kann der eine oder andere couragierte Medizinstudent den akademischen Zirkeln der Uni und den Machern der Betreibergesellschaften durch eine Unterlassungsklage die juristischen Grenzen aufzeigen.

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